vorbeugen und 
aufklären

Die Krankenkassen übernehmen ab dem 20. Lebensjahr für jede Frau eine jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung. Diese gesetzliche Vorsorgeuntersuchung beruht auf dem Standard von 1971 und umfasst die:

  • Inspektion und Tastuntersuchung der Genitalorgane sowie den Zellabstrich vom Gebärmutterhals sowie gegebenenfalls die Kolposkopie (Betrachtung des Muttermundes in optischer Vergrößerung)

Zusätzlich erfolgen

  • ab dem 30. Lebensjahr Abtasten der Brust
  • ab dem 45. Lebensjahr die Tastuntersuchung des Enddarmes
  • vom 50. – 54. Lebensjahr jährliche Aushändigung und Auswertung eines Testes auf nicht sichtbares Blut im Stuhl
  • ab dem 55. Lebensjahr alle zwei Jahre Testung auf nicht sichtbares Blut im Stuhl oder Dickdarmspiegelung in 10-jährigem Abstand

Diese Untersuchungen sind sinnvoll und oftmals erfolgreich in der Früherkennung bösartiger Erkrankungen. Sie entsprechen aber heute nicht mehr in allen Punkten den heute gegebenen Möglichkeiten und Erfordernissen einer zeitgemäßen individualisierten Prävention.